Chris' Taunus 20m P5
Dem Chris sein geliebter Taunus P5 braucht eine Rost Kur und neuen Lack.
Wir machen das...

Gepflegter erst Hand Taunus aus dem Jahr 1966...

...mit lediglich kleinen Gebrauchspuren.

Der graue original Lack auf dem Dach soll erhalten bleiben.

Die originale Innenausstattung ist Top erhalten. Neue Schweller liegen im Fond schon bereit.

Reparaturversuche am rechten Endblech und Radlauf...

...auf der linken Seite das Gleiche, der Rost kam trotzdem wieder durch.

Die Schweller haben es auch hinter sich.

Vorne verrichtet ein tadellos funktionierender V6 Motor seinen Dienst, während im Kofferraum neue Reparaturbleche lagern.

Kleine Kampfspuren und Ausbesserungen zieren das Äußere.

Hinten links gab's mal einen kleinen Rempler, da wird aber noch mal nachgearbeitet.

Vom Kofferraum aus in die Seitentaschen geschaut, da sieht man dass schon mal an den Endblechen geschweißt wurde.

Die vorderen Radhäuser präsentieren sich absolut sauber und Rostfrei.

Der Unterbodenschutz wurde mal abgekratzt und alles mit Mike Sanders konserviert.

Die Endspitzen sind innen leicht vom Rost befallen.

Die hinteren Radhäuser, ohne Unterbodenschutz.

Der gesamte Unterboden ist nach über 40 Jahren in einem wirklich erstaunlich guten Zustand.

An der vorderen Radaufhängung hat der Besitzer schon alles erneuert.

Auch vorne ist der Rahmen in einem makellosen Zustand.

Jetzt geht's los, erst mal den ganzen Zierrat, Beleuchtung etc. abmontieren.

Die Zierleisten sind auch schon in Sicherheit.

Da liegt der ganze Schmuck und wird sorgfältig bei Seite geschafft.

Die Beleuchtung und die hintere Stoßstange.

Der linke Schweller, im hinteren Bereich wurde mal gespachtelt.

Zwei weitere Durchrostungen am linken Schweller.

Zwei Durchrostungen am rechten Schweller.

Der linke...

...und der rechte Kotflügel mussten ab.

Abdecken damit bei den folgenden Flex und Schweißarbeiten nichts Schaden nimmt.

Der linke Schweller wird geöffnet.

Erst jetzt kann man das ganze Ausmaß des Rostbefalls begutachten.

Der Innenschweller ist im Bereich der hinteren Wagenheberaufnahme durchgerostet.

Die hintere Wagenheberaufnahme selbst wurde schon mal geflickt, ist aber wieder durchgerostet.

Für die weiteren Arbeiten an der Wagenheberaufnahme muss die Rückbank raus und auch die Heckscheibe wurde gleich ausgebaut.

Da wurde auch von oben schon mal ein Blech aufgesetzt, alles wird großzügig herausgeschnitten.

Nachdem die Wagenheberaufnahme entfernt wurde, tat sich eine weitere Durchrostung am Rahmen auf. Also auch hier herausschneiden.

Jetzt ist auf der linken Seite alles soweit vorbereitet so dass der Neuaufbau beginnen kann.

Als erstes wird der Rahmen repariert.

So sieht's von innen aus und Grundierung drauf.

Der Innenschweller wurde auch gleich entrostet und grundiert. Das nächste Blech verschließt den Fahrzeugboden wieder.

Eingeschweißt und grundiert.

Die neue Wagenheberaufnahme kann rein.

Ausgerichtet und eingeschweißt.

Passt !!

Der Innenschweller bekommt ein Reparaturblech.

Eingeschweißt, verschliffen und grundiert.

Das Ganze noch mal von unten betrachtet.

Dieses Blech stellt die Verbindung zum Radhaus wieder her.

So sieht's eingeschweißt aus.

Da der neue Schweller ein Überzugsblech ist, wird er nicht komplett eingeschweißt. Der obere Bereich wird abgeschnitten.

Anheften um eine gerade Linie festlegen zu können.

Blechorigami, oder einfach nur Kunst!?

Mit diesem Blech wird die Radhausendspitze neu gemacht.

Und eingeschweißt.

Das letzte Blech entsteht.

Und eingeschweißt, die Radhausendspitze sieht wieder aus wie das original.

Alles grundiert, was da am Innenschweller so glänzt ist Wachs.

Jetzt kann der linke Schweller stumpf eingeschweißt werden.

Der fertige Schweller, auf Stoß geschweißt und verschliffen.

Die originale Hartlötstelle blieb erhalten.

Alles grundiert.

Innen war noch eine Stelle wo zwei Kabel durchgescheuert waren, dies wurde gleich noch repariert ehe es vergessen wird.

Mit dem Kunststoffüberzug kann für die Zukunft nichts mehr durchscheuern. Die Schweißstelle im Innenraum wurde noch abgedichtet.

Linken Radlauf und Endblech freilegen folgte. Das Endblech wurde schon mehrmals geflickt.

Der Radlauf ist genau an der Stelle, wo er von einwandig auf doppelwandig übergeht, durchgerostet. Es wurde aber schon mal versucht das Loch mit Zinn zu stopfen.

Neue Reparaturbleche liegen bereit. Nach dem entfernen des Zinns sieht man dass sich der Rost durch den Innenradlauf gefressen hat.

Die Aufgeschweißten Bleche wurden als erstes entfernt, jetzt kann man sich ein Bild vom Gammel machen.

Sowohl am inneren als auch am äußeren Endblech musste der Rost großzügig herausgeschnitten werden.

Ein Reparaturblech für das innere Endblech entsteht.

Das Blech wird stumpf angesetzt...

...und eingeschweißt.

So sieht's grundiert aus.

Diese Verstärkung die das Seitenteil stützt wird wieder vervollständigt.

Angesetzt und verschweißt.

Nachdem das innere Endblech wieder fit ist, geht's dem Radlauf an den Kragen.

Im Bereich des hinteren Türeinstiegs wurde vom Werk aus das Seitenteil angesetzt und ist ab dort doppelwandig und genau dort ist er durchgerostet. Ebenso am unteren Ende des Radlaufs.

Also ein Blech anfertigen...

...einschweißen und grundieren.

Das Gleiche gilt auch für den unteren Bereich des Innenradlaufs.

Die Struktur ist jetzt wieder hergestellt und das Einschweißen der Außenbleche kann beginnen.

Der Teilersatz für den Radlauf ist hergerichtet.

Alles in Position bringen.

Der Radlauf sitzt schon mal, jetzt kommt das Endblech.

Stumpf angesetzt und verschweißt.

Zum Schluss folgt noch das Stück vom Heckabschlussblech, danach alles verschleifen.

Fertig, die minimalen Unebenheiten gleicht später Spachtel und Spritzspachtel aus.

An der Stelle wo werkseitig verzinnt ist, wird auch jetzt wieder verzinnt.

Nach dem die Grundierung drauf ist, sieht man das alles wieder einwandfrei passt.

Innen wurde gleich zum Schutz der Schweißnähte überlackierbares Wachs aufgetragen.

Dann gibt's da noch so eine Stelle am Rahmen im linken hinteren Radhaus. Zunächst war ausschleifen und aufschweißen geplant...

...damit konnten wir aber nicht leben. Also das äußere Blech abbohren und siehe da, der Rahmen war auch durch.

Den Rostfraß rausschneiden und ein Blech einsetzen.

Das Blech eingeschweißt, verschliffen und grundiert.

Dann wurde ein neues Außenblech angefertigt und auf der Rückseite gleich grundiert.

Angeschweißt und grundiert, jetzt haben wir wieder ein gutes Gewissen.
Die linke Fahrzeugseite ist nun fertig geschweißt, auf der nächsten Seite geht es mit der rechten Fahrzeugseite weiter.