Dem Kochnatic sein Fiesta.

Den Kochnatic, alias Patrick Adams, kennen wir schon lange von einschlägigen Ford-Treffen. Dort kocht er immer sein eigenes Süppchen, weil er zwar mit seinem Club (Ford Angels Kochertal) anreist, aber dann seine Zeit in Verbindung mit Gitarrenlastiker Musik bei uns verbringt. Dies verschaffte ihm eines Tages den Namen Kochnatic.
Als es darum ging seinem Fiesta eine Schönheits-OP zu verpassen, war klar dass die Karre zum Harry gebracht wird...

Der Kochnatic beim abschmecken der Zutaten für seinen Fiesta.

Der Patient, ein 96er Fiesta GT mit flotten 90 PS.

Patrick hat dem Fiesta bereits ein Gewindefahrwerk und dunkle Rückleuchten spendiert.

Zu Hause wurden noch die Zierleisten abgemacht, dabei musste Patrick feststellen dass eine mit Scheibenkleber angeklebt war. Die Ganze Karre hat ringsum Beschädigungen.

Auf der Motorhaube blättert großflächig der Klarlack ab und die vordere Stoßstange ist zusätzlich angespaxt.

Die hinteren Radläufe zeigen die ersten Rostbläschen.

An der Beifahrertür ist ein Lackabplatzer der auch bereits rostig ist. Dafür hat die Kiste eine Edelstahlauspuffanlage.

Auch selten bei uns im Hof, eine Karre mit Feinstaubplakette. Lustig sind die Doppelscheibenwischer, ob man damit doppelt so gut sieht? Unsere Empfehlung, ab zum Optiker !!

Der ganze Wagen ist vollgestopft mit Teilen die Patrick verbaut haben will.

Z.Bsp.: 7x16er Aluett Felgen mit 205/40er Bereifung. Leider stellte sich heraus dass es keinen Sinn macht die Räder anzubauen da sie eigentlich für Citroen gedacht sind, ergo kein passendes Gutachten, keine passende Zentrierung.

Die Kochnatic Kommandozentrale.

Die Reparaturradläufe sind erstaunlich groß und von guter Qualität.

Ab auf die Hebebühne mit der Karre, dann sieht man auch den Rost besser.

Der rechte Radlauf würde überall zu Rosten beginnen, das muss man stoppen.

Die Frontschürze hatte schon mal einen Unfall hinter sich und wurde wieder zusammengeflickt...

...irgendwie verursacht sie Kopfschmerzen.

Nachdem die originale Heckschürze abmontiert war, kam weiterer Rost zum Vorschein. Außerdem ist der Bereich um die Zwangsentlüftung eingedrückt.

Nach der Demontage der originale Frontschürze, der eingedrückte Querträger lässt auf einen leichten Frontschaden schließen.

Für die Radlaufreparatur mussten die hinteren Verkleidungen abgebaut werden.

Beim Batterieabklemmen noch einen Blick auf den Motor geworfen, tatsächlich, 90 PS. Das Dach wird mit einer Decke geschützt, denn das soll nicht mitlackiert werden.

Auch Tankdeckel und Rückleuchten wurden ausgebaut.

Bei der Demontage der hinteren Radhausschalen kam noch kiloweise Dreck mit.

In den Radhäusern macht sich schon langsam der Rost breit, früher oder später besteht Handlungsbedarf.

Die Radlösung, RH-Tecnic in 7,5x16 mit Adapterscheiben und 195/40er Bereifung.

30mm Scheiben für die Hinterachse, die den Lochkreis von 4x108 auf 4x100 adaptieren.


Effektiv ist es hinten ET25...

Sieht schon mal gut aus.

Nächstes Problem, die GFK Schweller sind viel zu hoch. Obwohl schon alles erdenkliche probiert wurde wäre nach der Montage dieser Teile ein aufbocken des Fahrzeuges unmöglich.

Dieses Brett wurde untergelegt um noch ein paar Zentimeter zu gewinnen. Reicht aber nicht. Eine Lösung für das Schwellerproblem ist aber schon im Hinterkopf abgespeichert.

Vorne messen die Adapterscheiben 20mm in der breite.

Passt genau, auch hier dürfte bördeln reichen.

Das Räderkonzept stimmt schon mal und wurde auch von Patrick abgesegnet.

Der Endschalldämpfer wurde abmontiert, damit man die Heckschürze anpassen kann.

Die Heckschürze die sich Patrick wünscht...

wurde angepasst und für gut befunden.

Marco war zur Stelle und half an der Frontschürze, dies gestaltete sich aber als Geduldspiel...

...das bei der Reparatur aufgetragene Glasfasergewebe hatte keinerlei Verbindung mit dem Untergrund...

...weil dieser nicht angeschliffen war.

Der linke Radlauf wird freigelegt.

Die linke Ecke wird komplett ersetzt.

Auch das durchgerostete Stück vom Radlauf wird entfernt. Das Reparaturblech wird angelegt um zu schauen wie viel man davon braucht.

Das Reparaturblech ist fertig und alle Rostschäden sind herausgetrennt.

Bleche für den Innenradlauf werden angefertigt.

Marco ist inzwischen mit der Stoßstange soweit fertig...

...das Harry laminieren kann.

Harry hat das Schweißgerät angeschmissen, den jetzt geht's an den Aufbau des Innenradlaufes.

Stück für Stück werden Bleche stumpf eingesetzt.

Zu dünnes Blech wird gnadenlos herausgetrennt.

Das letzte Stück eingesetzt, verschliffen und grundiert, das linke Radhaus ist fertig.

Der linke Radlauf, angepasst und stumpf eingeschweißt.

Die Schweißnaht ist verschliffen, kein Verzug, verzinnen braucht man nicht.

Grundierung drauf, die linke Seite ist fertig.

Hier ist die Lösung für das Schwellerproblem, die neuen Schweller sind aus Blech und eigentlich als Reparaturbleche für einen Knudsen Taunus gedacht !!

Nach dem die Schweller grob zurecht gestutzt wurden, gab's die erste Anprobe.

Mit montierter Heckschürze, die neuen Schweller greifen perfekt den unteren Abschluss der Heckschürze wieder auf.

Auch die Seitenlinie stimmt, die Schweller müssen vielleicht noch einen Tick weiter runter.

Mit montierten Rädern, links ohne und rechts mit Schweller.

Links mit und rechts ohne den Blechschwellern.

Alles wirklich vorerst nur sehr grob zusammengefügt um zu sehen wie es passt. Feinheiten und Nachbesserungen kommen noch, aber wir sind auf dem richtigen Weg.

An der zerfledderten Frontschürze wurden alle Risse mit der Flex nachgearbeitet und geklebt.

Konrads Spezialkleber...?!

Aber jetzt erst mal zum rechten hinteren Radlauf. Logisch, der ist durch.

Die Kante ist dort schon ziemlich angefressen.

Der Innenradlauf ist für weitere Maßnahmen freigelegt.

Kaputtes Blech ist herausgetrennt, der Rest wurde entrostet und grundiert.

Der Innenradlauf wird wieder aufgebaut.

Der Innenradlauf ist fertig geschweißt.

Danny kümmert sich um die Frontschürze und schleift weitere Unebenheiten heraus.

Der Innenradlauf ist fertig verschliffen und zum grundieren bereit.

Der äußere Radlauf wurde neu aufgebaut und verschliffen.

Eine gespachtelte Stelle wurde freigelegt, dort war der Radlauf leicht eingedrückt. Also, mit dem Spotter rausziehen.

Fertig !!

Natürlich grundieren.

Mahnung an alle Schweißer. Da dieses Projekt unter einem gewissen Zeitdruck zu machen ist, wurde nicht wie sonst üblich alles aus dem Wagen sorgfältig ausgebaut, sondern nur gelöst und zur Seite gelegt. Beim Radlaufschweißen entzündete sich dann ein Teil der Innenausstattung, größerer Schaden konnte zum Glück rechtzeitig verhindert werden.

Die Türen wurden zerlegt und ausgebaut.

Ben fummelt noch an den Sitzen rum, die kommen nämlich auch raus.

Die Arbeiten an den Schwellern können beginnen.

Hier sieht man um wie viel tiefer die neuen Schweller sind. Die linke Seite ist vorerst fertig.

Danny hat zwischenzeitlich die Frontschürze von innen auslaminiert.

Der rechte Schweller ist nun auch angeschweißt.

Hier sieht man noch einmal dass die neuen Schweller viel tiefer runter gehen als die originalen.

Im hinteren Bereich wurde alles noch an die Radläufe angepasst und entsprechend gekürzt.

Die Abschlussbleche für die Schweller sind angefertigt.

Angeheftet, so wird's eingeschweißt.

Die hinteren Schwellerecken sind fertig.

Die Verlängerungsstücke für vorne.

Hier müssen die neuen Schweller noch verlängert werden.

Angepasst und stumpf angeschweißt.

Danny der Laminiergott führt seinen eigenen Krieg mit der Frontschürze.

Die vorderen Ecken für die Schweller.

Angeheftet...

...und eingeschweißt.

Die Schweller sind jetzt fertig verschliffen...

...und verzinnt.

Oberes und unteres Türscharnier auf der linken Seite.

Rechts sieht es nicht besser aus, da muss man was tun.

Rostbefall an den Einstiegen.

Beide Einstiege sind über die ganze Länge immer wieder durch.

Die Türscharniere, entrostet und grundiert.

Auch hier war Rost.

Nach dem ausschleifen zeigten sich Risse.

Neu verschweißt und verschliffen.

Grundierung drauf und die Einstiege sind wieder Fit für ihren zweiten Frühling.

Die Radlaufkante an den vorderen Kotflügeln wurde umgelegt.

Die große Beule am rechten Kotflügel drückte Harry gleich raus und begradigte das Blech.

Auch hinten wurde die Radlaufkante umgelegt. Die Heckschürze ist für weitere Anpassungsarbeiten wieder montiert.

Dem Endschalldämpfer wurden die hässlichen DTM-Rohre abgeflext.

Ein neues 70mm Edelstahlrohr übernimmt jetzt die Arbeit.

So passt das jetzt.

Erstes Roll Out im Rohbau.

Die Linie von Schweller und Heckschürze passt prima.

Aber diese monströse Frontschürze passt noch nicht wirklich ins Gesamtbild, außerdem würde sie eine Nachjustierung des Gewindefahrwerks Richtung Boden nicht zulassen.

Nach Absprache mit Patrick wird die Frontschürze um ca. 4-5cm gekürzt.

An Ort und Stelle wurde die Flex angesetzt, so konnten wir gleich schauen wie es wirkt.

Danny staunt, sieht er doch zum ersten mal die berüchtigten Cut-Wings !!

Ein neuer unterer Abschluss entsteht, das Ganze wird zu erst von innen anlaminiert und von außen mit Klebeband in Position gehalten.

Für die anstehende Lackiervorbereitung mussten Seitenscheiben und Dachleisten raus.

Auch die Motorhaube wurde abgebaut und für eine Neulackierung abgerüstet. Scheinwerfer und Kühlergrill bleiben erst mal noch drin da die Frontschürze noch nicht hundertprozentig angepasst ist.
Weiter geht's im Kapitel 2