The Ultimate Projekt
Gebaut wird ein uriger Racer im Twentystyle, mit senkrechtem Kühlergrill und Flugzeugtankheck. (siehe Skizze)

Im Low Budgetsinne wird das Ding von einem vorhandenen 2.8 V6 und entsprechendem Antriebsstrang versehen. Als Zuckerl bekommt der 2.8er ne amtliche, total sinnlose, aber saugeile 2.8i Brücke mit 4 Ford Einfachvergasern drauf. Für vorne soll ne umgemodelte Ford A Achse rein mit Transitachsschenkeln.
Das Auto wird zwar
wahrscheinlich nicht zugelassen werden können, aber es soll so straßentauglich
wie möglich gebaut werden.
(Beleuchtung, Handbremse, aber kein Auspuff, keine Schutzbleche)
Mal sehen was möglich ist...

Eine Kiste mit vier Einfachvergasern. Aus den Aluminiumklötzen werden Adapter für die Vergaser.

Die 2,8i Brücke wurde mal provisorisch mit den Vergasern bestückt, rein optisch unschlagbar.

Die originale Ford A Achse und eine Ford A 30/31 Kühlermaske.

Die zukünftigen Felgen des Gefährts, Ford Model A Speichenfelgen in 19 Zoll.

Martl hat die Vergaseradapter fertig gebaut und mit Stehbolzen versehen. Mit den montierten Vergasern sieht das schon echt verrückt aus.

Auf dem linken Bild erkennt man das neu gebaute Gestänge zur Beschleunigerpumpe. Auf dem rechten Bild erkennt man die Erweiterung der Drosselklappenwelle zum nächsten Vergaser.

Noch mal die Konstruktion im zusammengebauten Zustand betrachtet.

Die hintereinander liegenden Vergaser funktionieren schon mal synchron.

Noch mal Speichenfelgen, diesmal in 17 Zoll. Eine hat Martl auf eBay geschossen, die andere stammt von Harrys Pickup, die sollen auf die Hinterachse. Die zwei guten 19 Zoll Felgen kommen an die Vorderachse.

Ein P4 Lenkrad, das dank Feinverzahnung wunderbar auf die P7 Lenksäule passt.

Die Ansaugbrückenkonstruktion hat Martl probehalber auf den V6 Motor in unserem Schlachtgranada gestellt, somit lassen sich die Dimensionen der verrückten Konstruktion schon mal abschätzen.

Sieht irre aus, wir sind auf den Funktionstest gespannt, aber das dauert noch.

Wieder Teile fürs Projekt: Neue Scheinwerfer, vermutlich von irgendeinem Laster. HBZ ohne BKV, eine Pedalerie vom Taunus die noch auf alt geschweißt wird, sowie diverse Motorteile für den V6.

Die Transit Achse hat Martl mal neben die Ford A Achse gelegt, um die Maße zu vergleichen. Man könnte ohne große Probleme die Achsschenkel samt Bremse an die Ford A Achse bauen, aber dann wären die Bremssättel den Speichenfelgen im weg, also wurde dies wieder verworfen. Eine neue Bremsenlösung ist aber schon ausgetüftelt.

Und wieder Teile abgegriffen: Taunus P7 Armatur mit Drehzahlmesser. Einen kleinen Zündverteiler, ebenfalls vom P7...

...sowie einen Kühler, der auch vom P7 stammt und schön unter die Ford A Kühlermaske passt weil er den Kühlerdeckel genau in der Mitte hat. Dann noch Model A Hebelstoßdämpfer, die noch furchtbar dreckig sind.

Aus dem bereits geschlachtetem Bodengerät stammt wiederum der Benzintank.

Die erste Modifikation, Martl hat die Ford A Vorderachse gedrillt. Außerdem sind die Vorderradreifen eingetroffen.

Es handelt sich um 5.50x19er Gummis, die machen mit Sicherheit einen schlanken Fuß.

Der Antriebsstrang für das Projekt steht bereit, ein 2,8er Einspritzmotor und ein 4-Gang Getriebe.

Martl hat die Einspritzanlage runtergerotzt und gleich mal zur Motivation die neue Ansaugbrücke und den kleinen Verteiler drauf gepimmelt.

Dann gab's noch ne andere Wasserpumpe für den Motor und dazu noch ein altes P7 Lüfterrad.

Die P7 Hinterachse stammt von einem 20m und hat eine 3.70 Übersetzung. Nicht zu lang und nicht zu kurz.

Nach dem entkernen wurde die Achse schon mal teillackiert und anschließend auf eine Schablone gelegt die momentan das Mittelteil des Tanks simuliert. Die Granada Kardanwelle passt zum Glück an die Achse und ist auch von der Länge perfekt.

Auspuffkrümmerflansche für den V6, samt einige Meter zöllig Rohr. Außerdem hat Martl die Vorderachse beim Wolfgang geborgen.

Es handelt sich dabei um die originale Forderachse samt Wishbone, aus Wolfgangs Ford Model A.

Nach dem zerlegen der Achse folgte die erste Hot Rod Maßnahme. Aus dem original Dreieckslenker wurden "Split Wishbones"

Kleinkram aus USA: Einmal um die hintere Blattfeder an die Achse zu fixieren und U Bügel um ne Suicide Aufhängung zu bauen. Außerdem hat Martl verchromte Spring Perches für die Vorderachse vermacht bekommen.

Rohmaterial ist gekommen. Zweimal drei Meter C-Profil, fünf Millimeter stark in bester Kentucky Qualität.

Bestes U-Stahl wie im ersten Lehrjahr. Daraus entsteht die tief liegende Suicide Front, also Achsaufnahme für vorne. Das zweite Bild zeigt die Rohfassung der Gaszugführung.

Mit der Flex die einzelnen Stücke für die Suicide Front hergeschnitten.

Harry hat dann in gewohnter Profimanier die Einzelteile zusammengetüdelt.

Schaut schon mal sehr gut aus das Ganze.

Und die Wahl des U Stahls war goldrichtig.

Fertig ist die Gaudi noch nicht. Das Rohr ist Links und Rechts noch zu lang, das wird dann abgelängt wenn's in die Längsrails geht.

Harry und Martl haben das Suicide Frontend fertig gemacht...

...es waren ja nur noch ein paar kleine Abnäher im Detail zu machen.

Das sollte halten.

Die vordere Blattfeder haben wir auch schon mal abgespeckt und die Ganze Gaudi mal zusammen geschraubt.

Wir haben die Längsträger des Rahmens auf Model A Maß gebracht...

...und die Ganze Gaudi, wie es beim Model A üblich ist, in eine Art konische Form gebracht.

Das hat zwar etwas gedauert, schaut aber astrein aus und wirkt definitiv hochprofessionell und nicht wie auf die Schnelle zusammen gebraten.

Front und Rear Crossmember sind eingeschweißt.

Nun sind die Feinheiten an der Reihe.

Von allen Seiten wurde massiv verschweißt, das soll ja auch halten.

Die vordere Suicide Blattfederaufnahme wurde leicht angestellt um die Forderachse in einen Nachlauf zu bringen.

Martl, Marco und Harry haben den Rahmen gemeinsam gebaut.

Das Dingens ist ein Meisterstück der Hotrodkunst geworden. ;-)

Momentan ist noch ne Provisorische Verstärkung drin, die erst rauskommt wenn die Getriebetraverse drin ist und hinten kommt dann noch ein Kickup rein, dazu aber dann später.

Aber das erste Probesitzen verlief schon mal gut und mit dem richtigen Helm ist es auch gleich viel sicherer.

Der Rahmen ist nun wieder beim Martl daheim und der hat dann mal alles bisherige Provisorisch zusammengesteckt.

Schaut schon gut aus und
entspricht Martls Vorstellungen was die Proportionen und Maße angeht.
By the way es gibt schließlich keinerlei ernsthafte Zeichnungen, nur Skizzen auf
diversen Bierdeckeln.
Fortsetzung folgt demnächst im Kapitel 2.