Wolfgangs '30er Tudor Sedan

 

Eigentlich hatte die Kiste der Danny mal vom Godi gekauft. Anfangs war Danny noch begeistert, doch irgendwie mochte der Funke nicht richtig überspringen. Der Wolfgang sah sich das Schauspiel einige Zeit mit an, bis zu dem gewissen Tag, wo alles scheißegal ist und man Autos kauft. Getreu unserem Motto: "Erst kaufen, dann denken", hat Wolfgang den Wagen dem Danny abgekauft, um daraus einen reinrassigen Hot Rod zu bauen.

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Per Handschlag wird der Kauf besiegelt, das hat der Danny noch gemacht.

   

So schnell kann's gehen, erst bewundert man Jahrelang diese Autos und jetzt hat man selber einen.

Beim Fotografieren fotografiert.

   

Bei der Überführung des Fahrzeuges hatten wir Geleitschutz von Kaleu und Martl.

   

Daheim angekommen...

   

...wird die kostbare Fracht vorerst in einen provisorischen Unterstand verfrachtet.

   

Die Bestandsaufnahme: Neue Motorhaube, Türen und gammelige aber zumindest vorhandene Sitzgelegenheiten.

   

Jede Menge alte und neue Blechteile.

   

Die Schächte für die hinteren Fenster. Eine Lenksäule fehlt leider.

   

Kisten mit Kleinkram.

   

Der Danny beim kramen.

   

Alles in allem, eine sehr gute Ausgangsbasis.

   

Viele nagelneue Reparaturbleche.

   

Noch mehr Reparaturbleche.

   

Das Holz wurde teilweise komplett erneuert.

   

Alles in bester Ordnung.

   

Beim originalen 4Banger fehlt der Zylinderkopf.

   

Der Tank ist innen leider total verrostet.

Auch die Bleche am Dach sind neu, die kosten eigentlich ein Schweinegeld.

   

Doch jetzt ist Wolfgang der Eigentümer und deshalb wurde mit Hilfe von Martl und Harry der Wagen zum Wolfgang nach Hause gebracht.

   

Nach dem abladen vom Hänger, wurden sofort Pläne geschmiedet.

   

Mal sehen wann es losgeht, Wolfgang wird jetzt erst mal Teile sammeln, ein Schlachtwagen mit V8 Antrieb, eine gedroppte Vorderachse und eine Lenkung stehen ganz oben auf der Wunschliste.

   

Daheim im Schuppen, neben einem Knudsen Turnier, dazwischen liegen 40 Jahre Automobilentwicklung.

   

Wolfgang war inzwischen das zweite Mal beim Headbanging in Finsterwalde und ist dermaßen angefixt von diesen Kisten, dass er beschlossen hat, das Projekt jetzt anzupacken. Es ist Anfang September 2010, der Wagen wurde in Wolfgangs Werkstatt verfrachtet um sich mal einen Überblick zu verschaffen.

   

Die Grundsubstanz ist perfekt, guter Rahmen und gutes Häuschen.

   

Der Innenraum war mit Ersatzteilen und Blechen voll gestopft bis unters Dach, das musste als erstes raus.

   

Jede Menge Teile liegen rum. Das Holz vom Fahrzeugboden flog gleich raus.

   

Nette Details und freie Sicht...

   

...nach dem entfernen des Holzbodens.

   

Die hinteren Radhäuser, eine Seite muss noch repariert werden, die andere Seite ist bereits repariert, aber leider ziemlich schlecht.

   

Das Häuschen wurde vom Rahmen getrennt.

   

Das original Chassis.

   

Wolfgang in seinem Tudor Sedan Häuschen, träumt schon vom blubbern des Motors.

   

Es wird weiter zerlegt, die originale Hinterachse hat ausgedient.

   

Die U-Bügel für die Blattfedern.

In Wolfgang ist deutlich der Wahnsinn zu sehen.

   

Der Rahmen konnte abgehoben werden, was übrig bleibt ist die gesamte originale Driveline, die für dieses Projekt nicht mehr benötigt wird.

   

Der originale Model A Rahmen.

   

Der hintere Crossmember bekommt natürlich einen Kickup. Die originale Driveline wird eingelagert.

   

Sämtliche Halter müssen ab, die Nieten werden vorsichtig aufgeflext.

   

Der Rahmen wird Stück für Stück weiter zerlegt.

   

Sämtliche Haltewinkel...

   

...sind ohne Beschädigung entfernt...

   

...und wurden sorgfältig bei Seite gelegt.

   

Die letzten Teile sind vom Rahmen abmontiert. Der Rahmen ist bereit zum Sandstrahlen.

   

Die Haltewinkel werden von Wolfgang wieder aufbereitet...

   

...entrostet...

   

...an der Decke aufgehängt...

   

...und grundiert.

   

Wieder entrostet...

   

...und grundiert. Die U-Bügel sind nun dran mit entrosten...

   

...und grundieren.

Wolfgang ist bis jetzt sehr zufrieden wie es läuft. Der Rahmen ist beim Sandstrahler, welcher schon beim Urban Rod sehr gute Arbeit abgeliefert hat. Außerdem ist die Hot Rod Garage bei der Organisierung von Motor, Getriebe, Hinterachse und Felgen behilflich. Und jede Menge Parts von Speedway Motors, welche ebenfalls über die Hot Rod Garage besorgt wurden, liegen schon in der Werkstatt.

   

Grundierung für die gedroppte Achse.

   

Der Rahmen ist vom Sandstrahlen zurück...

   

...und wir sind sehr zufrieden...

...mit der Arbeit und dem Zustand des Rahmens.

   

Der frisch grundierte Rahmen.

   

Der vordere Halter für die Blattfeder, vor und nach Wolfgangs Behandlung.

   

Die ausgebaute und zerlegte hintere Blattfeder.

   

Wir sind in der Hot Rod Garage und holen die Driveline ab.

   

Alles ist dabei, auch das C4 Automatikgetriebe samt Wandler.

   

Der Ford V8 Motor wird verladen.

   

177PS aus 5 Litern Hubraum, für den Anfang nicht schlecht.

   

Alles ist verladen, Mustang Hinterachse, Motor und Getriebe...

...und im Kofferraum liegen schon die neuen 7.50X16er Firestones für die Hinterachse.

   

Harry hat den Rahmen auf die Rahmenlehre geschraubt und ein passendes Werkzeug für einen 14cm Kickup gebaut.

   

Martl kümmert sich um die Mustang Hinterachse, die soll Aufnahmen für die Querblattfeder bekommen.

   

Die Schnittstelle festgelegt und abgetrennt.

   

Den hinteren Crossmember mit dem Werkzeug auf die neue Höhe gebracht.

   

Der Kickup entsteht...

   

...und wird auch schon mit den ersten Nähten verschweißt.

   

Währenddessen hat Martl die neuen Blattfederhalter angepasst und ausgerichtet...

   

...so dass Harry nur noch verschweißen musste.

   

Der Kickup soll weich verlaufen und keine Ecken haben, sowohl oben...

   

...als auch unten.

   

Sieht gut aus. Martl kämpft an der Hinterachse weiter.

   

Überflüssiges Material wird entfernt.

   

Das letzte Blatt der Blattfeder probehalber eingeschraubt, die Hinterachse ist für eine erste Anprobe am Chassis soweit vorbereitet.

   

Flacheisen für die oberen Lücken im Rahmen...

   

...und eingeschweißt.

   

Dann noch mal Flacheisen für die unteren Lücken im Rahmen...

   

...und eingeschweißt.

   

Von allen Seiten verschliffen.

   

Sieht fast aus als wär's schon immer so gewesen.

   

Vorläufig fertig.

   

Einen neuen Herzbolzen für die hintere Blattfeder gebaut.

   

Am vorderen Crossmember noch etwas Platz geschaffen.

Martl und Wolfgang können nun ein Rolling Chassis bauen, dazu mehr im Kapitel 2. 

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